Eine moderne Markise an einem Wohnhaus

Automatischer Schutz 

Warum ein Windsensor für Markisen wichtig ist 

Mittags saßen Sie bei Sonnenschein und leichtem Wind noch auf der Terrasse und waren durch Ihre Markise vor direkter Einstrahlung geschützt. Im Laufe des Nachmittags wird der Wind aber immer stärker. Wenn Sie jetzt nicht aufpassen, kann das Ihre Markise beschädigen.

Damit das nicht passieren kann, hilft ein Windsensor, der die Markise bei starkem Wind automatisch einfährt. Wie das funktioniert, zeigen wir Ihnen in unserem Beitrag.

Unsere Markisen

Der unsichtbare Bodyguard 

Was ist ein Windsensor und warum ist er (fast) Pflicht? 

Eine ausgefahrene Markise und starker oder böiger Wind vertragen sich nicht gut. Wenn der Wind unter die Konstruktion greift, kann das beispielsweise das Tuch oder die Gelenkarme beschädigen. Im schlechtesten Fall endet es in einem Totalschaden.

Ein Windsensor kann helfen, das zu verhindern. Wenn die Böen zu stark werden, sendet er einen Fahrbefehl per Funk an die Steuerung, welche die Markise einfährt. Das läuft vollautomatisch ab, sodass Sie nicht einmal mehr in der Nähe sein müssen.

Zwei Technologien, ein Ziel 

Wie funktioniert ein Windsensor? 

Ein moderner Windsensor an einer Markise

Bei Windsensoren gibt es insbesondere zwei Technologien: Windräder und Erschütterungssensoren.

Ein Windrad misst über rotierende Schaufeln die Windgeschwindigkeit. Stärkerer Wind lässt die Flügel schneller drehen. Der Sensor sendet bei zu starkem Wind den Befehl zum Einfahren an die Markise. Wichtig ist hier der Ort, an dem der Wind gemessen wird. Das Windrad sollte nahe der Markise in einem nicht abgeschirmten Bereich aufgehängt werden.

Erschütterungs- bzw. Schwingungssensoren funktionieren etwas anders. Der Sensor wird direkt am Ausfallprofil der Markise montiert. Versetzt der Wind die Markise in Schwingungen, schlägt er an und schützt Ihre Markise.

Sie interessieren sich für unsere Windsensoren?

Schauen Sie sich doch unsere vielfältigen Ausstattungsextras für Markisen an – sicher ist auch das Passende für Sie dabei.

Windsensoren als Ausstattungsextra

Der richtige Platz entscheidet 

Wo wird der Windsensor montiert? 

Eine moderne Gelenkarmmarkise (Ansicht von unten)

Bei einem Schwingungssensor ist die Position recht klar: Er wird (meist mit einer Montageplatte) direkt am Ausfallprofil der Markise montiert. Dabei muss er vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt sein. Bei mehreren Sensoren sollte etwas Abstand eingehalten werden. Ein Stromanschluss ist nicht nötig, da das System batteriebetrieben ist.

Eine Wetterstation mit Windrad wird bestenfalls an einer erhöhten Position an einem Mast oder der Fassade montiert. Die Station sollte direkt dem Wind, Regen und Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein, um ihre Metriken bestmöglich erfassen zu können.

Ein Fachbetrieb kann Ihnen dabei helfen, die geeignete Position zu finden, die Sensoren zu montieren und in Betrieb zu nehmen.

Auch ohne Neukauf möglich 

Windsensor nachrüsten bei elektrischen oder manuellen Markisen 

Handwerker sprechen mit einem Kunden

Einen Sensor für Wind nachzurüsten ist meist kein Problem. Insbesondere die Schwingungssensoren lassen sich gut einbauen und in wenigen Schritten in das Funknetz einbinden.

Die Wetterstationen sind etwas aufwändiger in der Montage, da sie in erhöhter Position meist an der Fassade angebracht werden. Ebenso benötigen sie mitunter einen separaten Stromanschluss.

Zusätzlich funktioniert die Automatisierung nur, wenn die Markise auch motorisiert betrieben wird. Manuelle Markisen können auf einen elektrischen Antrieb nachgerüstet werden.

Dafür holen Sie sich am besten die Unterstützung von einem Fachbetrieb. Wir helfen Ihnen bei der Montage und Nachrüstung.

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Windsensoren als Ausstattungsextra

Rundumschutz für Ihre Markise 

Kombination mit Sonnen- und Regensensor 

Eine moderne Markise in einem Gastronomiebetrieb

Ein Windsensor ist nicht die einzige Wettererkennung, die für eine Markise sinnvoll ist.

Auch bei Regen sollte man beispielsweise die Markise einfahren. Eine moderne Wetterstation hat einen eingebauten Regensensor, der ähnlich wie der Windmesser bei stärkerem Regenfall die Markise einholen kann.

In eine andere Richtung geht der Photo-Sensor. Überdeckt die ausgefahrene Markise beispielsweise eine größere Fensterfront, können Sie die Markise bei Sonnenlicht automatisch ausfahren lassen und die Fenster so abschirmen. Dadurch heizt sich der Innenbereich nicht so schnell auf.

Über die Kombination der Sensoren kann das sogar gemacht werden, ohne dass Sie zuhause sind. Sie haben weniger Risiko, dass die Markise durch Wind oder Regen beschädigt wird, oder sich der Wohnbereich durch direktes Sonnenlicht zu stark erwärmt.

Sicher durch jede Wettersaison 

Ein Windsensor ist eine sinnvolle Investition, um Ihre Markise vor Windschäden zu bewahren. Für den Schutz vor Wind eignet sich insbesondere ein Erschütterungssensor. Der wird direkt am Ausfallprofil der Markise montiert und kann die Markise automatisch einfahren lassen.

Eine Wetterstation misst die Windgeschwindigkeit direkt und kann zusätzlich auch Regen oder Sonne erkennen. Die Markise wird dann je nach Situation ein- oder ausgefahren.

Wir beraten Sie gerne zu einem passenden Sensor-System und unterstützen Sie bei der Montage.

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